Einbürgerungstest

Durch die erfolgreiche Teilnahme am Einbürgerungstest können Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland nachgewiesen werden, die benötigt werden, um sich in Deutschland einbürgern zu lassen.

Bei den Prüfstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge erfolgt die Anmeldung für den Test.

Bei der Prüfung bekommt man ein Testheft mit 33 Fragen. Man hat 60 Minuten Zeit, die Fragen zu beantworten. Bei jeder Frage müssen aus vier möglichen Antworten die richtige Antwort ausgewählt werden. Wenn mindestens 17 Fragen richtig beantwortet wurden, gilt der Test als bestanden. Anschließend erhält der Prüfling vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine Bescheinigung über das persönliche Testergebnis.

Mit der Bescheinigung kann man bei der Einbürgerungsbehörde staatsbürgerliche Kenntnisse nachweisen.

Wurden weniger als 17 Fragen richtig beantwortet, kann der Test wiederholt werden.

30 Fragen gehören zu den Themenbereichen “Leben in der Demokratie”, “Geschichte und Verantwortung” sowie “Mensch und Gesellschaft”. Drei Testfragen werden zu dem Bundesland gestellt, in dem der Prüfling mit Erstwohnsitz gemeldet sind.

Einen Überblick über alle für den Test wichtigen Themen bieten der Gesamtkatalog der Einbürgerungstestfragen und das verbindliche Rahmencurriculum für den Einbürgerungstest.

Wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen möchte, müssen Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie der Lebensverhältnisse in Deutschland mit Hilfe des Tests nachgewiesen werden.

Ausnahmen:

  • es liegt ein deutscher Schulabschluss vor
  • die Anforderungen können wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit, einer Behinderung oder altersbedingt nicht erfüllt werden

Die Teilnahme am Einbürgerungstest kostet 25 Euro.

Zum Teil bieten die Bundesländer auch Kurse zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest an. Informationen dazu bekommt man bei der örtlichen Einbürgerungsbehörde.

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