Asylverfahren

Ein Asylsuchender kommt zunächst in eine Erstaufnahme-Einrichtung, in der er untergebracht und versorgt wird. Diese speziellen Sammelunterkünfte gibt es in allen Bundesländern. Wer wohin kommt, richtet sich nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel.

Einbürgerungstest

Durch die erfolgreiche Teilnahme am Einbürgerungstest können Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland nachgewiesen werden, die benötigt werden, um sich in Deutschland einbürgern zu lassen.

Einreisebestimmungen

Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union können ohne Visum nach Deutschland einreisen. Ausländerinnen und Ausländer aus anderen Herkunftsländern benötigen grundsätzlich ein Visum.

Familienzusammenführung

Sofern ein Asylbewerber/in oder Flüchtling anerkannt ist, ist es ihm/ihr möglich innerhalb von drei Monaten nach der Anerkennung einen Antrag auf Familiennachzug zu stellen. Dazu muss die nachziehende Familie (Ehepartner/in, leibliche Kinder oder, im Fall von minderjährigen Kindern in Deutschland, die Eltern)  einen Visumsantrag bei der für sie zuständigen Auslandsvertretung (Konsulat oder Botschaft) stellen und … Weiterlesen…

Unterbringung

Asylsuchende werden zunächst in einer Erstaufnahme-Einrichtung untergebracht. Um die Asylverfahren zügig bearbeiten zu können, sind sie künftig verpflichtet, bis zu sechs Monate dort zu bleiben.

ZUE

Eine ZUE ist eine Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW, in dem Asylbewerber bis zur Weiterleitung in die Städte und Gemeinden untergebracht werden.