Sozialaktion des NABU Nettetal und der Flüchtlingshilfe

Obsternte beim NABU
Der NABU lässt von Streuobst Saft pressen, um diesen im Hofladen zu verkaufen. - Foto: © Ralf Schröder

 

„Wir brauchen Hilfe bei der Apfelernte!“, war der Aufruf des NABU Nettetal. Ralf Schröder, Vorstandsmitglied im Förderverein Flüchtlingshilfe, nahm diesen Aufruf auf und organisierte mit Susanne Floethe, Sprachlehrerin in den Kursen des Fördervereins, ein Team, das bei der Apfelernte helfen wollte.

Los ging es dann am Freitag am Naturschutzhof im Sassenfeld. Begrüsst wurden die 12 Helfer/innen von der Leitung Wiebke Esmann und von Caroline Cremer, die für die Obsernte verantwortlich ist. Ausgestattet mit Handschuhen und Gummistiefeln machte sich die Gruppe dann auf den Weg nach Hinsbeck, wo eine Wiese voller Apfelbäume auf die Ernte wartete. Innerhalb kurzer Zeit waren 1.000 kg(!) gelesen. Die Mitarbeiter/innen des NABU waren begeistert, wie engagiert und motiviert gearbeitet wurde.

Nach der 2. Tonne ging es dann zur Mittagspause zum Hof des NABU. Dort gab es neben Kaffee  natürlich frisch gepresstem Apfelsaft und saftigen Apfelkuchen. Gestärkt wurde auch die 3. Fuhre  in Angriff genommen.

Gegen 14:00 Uhr war dann die Wiese von allen Äpfeln „befreit“. Es hat allen so viel Spaß gemacht, dass sich am heutigen Samstag ebenfalls die freiwilligen Helfer/innen auf dem Weg zum NABU gemacht haben. Und wieder wurde tonnenweise Streuobst gelesen. Dieses Mal in den Obstwiesen der Burg Bocholtz. „Wir wollen etwas von dem zurückgeben, was uns in Nettetal Gutes geschenkt wurde“, war die Antwort eines Helfers, der sein Heimatland Irak verlassen musste und nun in Nettetal in einer großen Unterkunft lebt, auf die Frage eines Passanten, der die Aktion beobchtete.